Gallenblasenentfernung

Gallensteine sind die häufigste Erkrankungsform der Gallenblase. Wenn diese Steine wiederkehrende krampfartige Schmerzen (Koliken), eine Entzündung der Gallenblase oder einen Aufstau der Gallenflüssigkeit möglicherweise mit einer Gelbsucht verursachen, so ist die operative Entfernung der Gallenblase angezeigt. Die Chirurgen entfernen dabei meist unter Einsatz minimalinvasiver Technik ("Schlüssellochchirurgie") die Gallenblase mitsamt der Steine.

  • Gesamtbewertung (Lebensbäume)
    Die einzelnen Indikatoren werden zu einer Gesamtbewertung zusammengefasst. Je nach der emittelten Gesamtqualität der Behandlung kann ein Krankenhaus einen, zwei oder drei Lebensbäume erhalten.
  • Transfusion/Blutung
    In der Regel verläuft eine Gallenblasenentfernung ohne diese Komplikationen. In einigen Fällen kommt es jedoch zu Blutungen, die z. B. durch die Verletzungen von Blutgefäßen oder anderen Organen während des Eingriffs verursacht werden. Bei starken Blutungen können sogar Bluttransfusionen notwendig werden.
  • Sonstige Komplikationen nach dem Eingriff
    Zu den sonstigen Komplikationen gehören unter anderem versehentliche Stich- oder Risswunden, das Aufreißen einer Operationswunde, Infektionen nach einem Eingriff oder zurückgebliebene Fremdkörper. Auch Ereignisse, wie die erneute operative Öffnung der Bauchhöhle oder weitere Operationen an den Gallengängen zählen dazu.
  • Sterblichkeit innerhalb von 90 Tagen nach dem Eingriff
    Bei der geplanten Gallenblasenentfernung wegen Gallensteinen ist es höchst selten, dass Patienten an den Folgen der Operation sterben. Dennoch können Komplikationen in seltenen Einzelfällen zum Tod führen.

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